Gas-Brennwert-Wandheizzentrale WTC-GW

    • Hochwertige Heizzentrale  zur Wärmeversorgung eines Heizungssystems über externe Heizkreispumpen sowie zur Trinkwassererwärmung über externe Speicherladepumpe 
    • Leistungsbereich 13,1 kW ... 80 kW
    • Hocheffizientes Wärmetauschersystem aus Al/Si-Sandguß
    • Normnutzungsgrad von bis zu 110%
    • Modulation 1:7 mit gleichbleibender Verbrennungsqualität
    • Inbetriebnahme-Assistenzsystem
    • Systemgerät mit Farbdisplay
    • Hinweis:
      • Ansteuerung externe Kesselkreispumpe nur über PWM-Signal möglich
      • Eine hydr. Weiche (Wärmetauscher) ist erforderlich
      • Für Kaskaden ist eine Abgas-Rückschlagklappe erforderlich
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Produktbeschreibung

  • Hocheffizientes System zur Wärmever-sorgung eines Heizungssystems über externe Heizkreispumpen sowie zur Trinkwassererwärmung über externe Speicherladepumpe
  • Energieeffizenzklasse A
  • Im Verbund mit einer Außen- und Raumtemperaturregelung A+
  • Normnutzungsgrad von bis zu 110%
  • Elektrische Standby-Verluste <3 W
  • Für geschlossene Heizungsanlagen nach EN12828
  • Wartungsfreundlich durch gute Zugänglichkeit von vorne über große Revisionsöffnungen
  • Optimiertes Entlüftungssystem durch integrierte Beruhigungszone
  • Herstellung aus einem Guss garantiert lange Lebensdauer
  • Kesselkörper aus hochwertigem Aluminium-Silizium-Sandguss
    • Mit glasähnlichem Überzug zum Schutz vor Korrosion und Verschmutzung
  • Niedrigste Abgastemperaturen dank großen Wärmetauscherfächen und einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit
  • Automatische Inbetriebnahme-Unterstützung
  • Geeignet für Erd- und Flüssiggasbetrieb, kein Umbausatz erforderlich
  • Elektronische Verbrennungsregelung (Sytem "Scot")
  • Kontinuierliche Überwachung der Verbrennungsqualität
  • Ausregelung von Gas-Qualitäts- und Druckschwankungen
  • Gleichbleibend hoher Wirkungsgrad und stets sicherer Betrieb
  • Brennermodulation von 1:7
  • Geräuscharmer modulierender Premix-Flächenbrenner für niedrige CO- und NOx-Emissionen
  • Reduzierte Brennerstarthäufigkeit, kontinuierlicher Brennerbetrieb
  • Anzeige und Aufzeichnung des Volumenstromes
  • Warnmeldung bei Wasserdruckverlust im Heizsystem
  • Geräteaufhängung mit Nivelliersystem
  • Flüsterleiser Betrieb mit zusätzlichen Ansaugschalldämpfern
  • Für raumluftabhängigen und raumluftunabhängigen Betrieb
  • Einfache Reinigung des Gerätesiphons durch abschraubbare Siphontasse
  • Integrierte Komponenten
    • Manometer und digitaler Druckaufnehmer
    • Ultraschall-Volumenstromsensor
    • Luftsammeltopf mit automatischem Entlüfter

Regelvariante RU30

  • Systemregler WEM-SG mit
    • Intuitive Bedienung über selbsterklärende Symbole und Klartextanzeige durch Drehen und Drücken
    • Grafikfarbdisplay
    • Frei belegbares Favoriotenmenü
    • Inbetriebnahme-Assistent mit Hydraulikauswahl
    • Wärmemengenanzeige
    • Speicher-Einmalladung (Warmwasser-Push)
    • Antilegionellenfunktion
    • Integrierte LAN-Schnittstelle zur Anbindung an das WEM-Portal (über das WEM-Portal kann per App oder PC auf das Heizsystem zugegriffen werden (Ferneinstellung, Datenaufzeichnung, Störmeldungen, etc.)
    • Zwei Eingangskontakte zur optionalen Nutzung als Sperrkontakt für Heizbetrieb, Warmwasserbetrieb oder Wärmeerzeuger
    • Integriertes Einsteckmodul mit 2-10 Volt-Eingang zur Kesselführung über externe Wärmeanforderung über Option FS/UX-RU30
    • Temperatur- und Volumenstromregelung an der hydraulischen Weiche zur Vermeidung von Rücklaufanhebungen über Option SVF-RU30
    • Einzelzugentlastung für sämtliche Kabel externer Komponenten
    • Abschirmblech an sämtlichen Kleinspannungsleitungen
    • CAN-Bus-Schnittstelle zur Kommunikation mit weiteren WEM-Regelkomponenten z.B. Mischerkreise (MK..-RU30), Raumgeräte ...
  • Hinweis:
    • Ansteuerung externe Kesselkreispumpe nur über über PWM-Signal möglich
    • Eine hydr. Weiche (Wärmetauscher) ist erforderlich
    • Für Kaskaden ist eine Abgas-Rückschlagklappe erforderlich

Vorteile

Hocheffizientes Gesamtsystem

  • maximale Effizienz
  • Energieeffizienzklasse A
  • Im Verbund mit einer Außen- und Raumtemperaturregelung: Energieeffizienzklasse A+
  • Normnutzungsgrad von bis zu 110 %
  • Hocheffizienzpummpe mit Energieeffizienzindex ≤ 0,20
  • Elektrische Standby-Verluste nur 3 W

 

Hochleistungswärmetauscher

  • Langlebig
    Die Herstellung aus einem Guss garantiert lange Lebensdauer.
  • Sparsam
    Durch die große Wärmetauscherfläche und einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit werden niedrigste Abgastemperaturen erreicht.
  • Geringer Druckverlust
    Parallele Wasserkanäle ermöglichen einfache Hydrauliken und reduzieren den Stromverbrauch der Umwälzpumpe.
  • Entlüftung
    Die sichere Entlüftung erfolgt durch die integrierte Beruhigungszone vor dem automatischen Entlüfter.

 

Verbrennungsregelung (SCOT-System)

  • Sparsam
    Die kontinuierliche Überwachung der Verbrennungsqualität sorgt für einen gleichbleibend hohen Wirkungsgrad und den stets sicheren Betrieb.
  • Umweltfreundlich
    Alle relevanten Emissionsgrenzwerte werden weit unterschritten.
  • Betriebssicher
    Die elektronische Verbrennungsregelung passt sich automatisch an ändernde Umgebungsbedingungen an.

 

Brenner mit großem Modulationsbereich

  • Sparsam
    Durch ein Brennermodulationsverhältnis von 1:7 wird die Brennerstarthäufigkeit deutlich reduziert.
    Der kontinuierliche Brennerbetrieb spart Brennstoff im Vergleich zum Start-Stopp-Betrieb.
  • Leise
    Nicht nur im Betrieb, sondern auch beim Start, ist das Gerät kaum zu hören.
  • Langlebig
    Die deutliche Reduzierung der Brennerstarts wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der Komponenten im Bereich der Zündung und des Brenners aus.

 

Regelsystem WEM mit integrierter Internetschnittstelle

  • Einfach
    Intuitive Bedienung über selbsterklärende Symbole.
  • Modern
    Durch die serienmäßige Internetschnittstelle kann die Heizung per App und über das WEM-Portal von der Ferne aus überwacht und bedient werden.
  •  Einfach
    Der Inbetriebnahme-Assistent unterstützt den Fachhandwerker bei der Einstellung der Anlage .

 

Volumenstromsensor (VPT2)

  • Sparsam
    Erst wenn auch Heizkörper geöffnet sind heizt das System auf die Solltemperaur auf.
    Somit werden Bereitschaftsverluste reduziert und unnötige Brennerstarts verhindert.
  • Verbrauchskontrolle
    Die verbrauchte Energiemenge wird getrennt für Heizung und Warmwasser erfasst und in der Regelung bzw. im WEM-Portal visualisiert.
  • Betriebssicher
    Sinkt der Wasserdruck im Heizsystem erfolgt eine Warnmeldung.

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Bezeichnung Wert
Breite 640
Höhe 792
Tiefe 600
Ø Abgasstutzen innen (konzentrisch) 110
Ø Zuluft innen (konzentrisch) 160
Anschlussgewinde Gas Ausführung
außen
Anschlussnennweite Gas 22
Kondensatablauf mm 25
Bezeichnung Wert
Aufstellung/Montageart
Wand
Brennwertgerät
Ja
TWW-Bereitung
extern
Bezeichnung Wert
Nennspannung V 230
Netzfrequenz Hz 50
Leistungsaufnahme minimal W 3
Leistungsaufnahme maximal W 114
Schutzart nach EN60529
IPX4D
Absicherung / Typ A 16
Bezeichnung Wert
Gewicht netto kg 95
Bezeichnung Wert
Heizung Anschlussgewinde Type
G
Heizung Anschlussgewinde Ausführung
außen
Heizung Anschlussnennweite Gewinde 2
Bezeichnung Wert
Abgasmassenstrom minimum kg/h 22,32
Abgasmassenstrom 128,16
Abgastemperatur maximal bei Nennheizleistung 80/60°C °C 62
Abgastemperatur maximal bei Nennheizleistung 50/30°C °C 44
Typeneinteilung nach CE in Zusammenhang mit Abgasabführung
AT:II2H3P / B23, B23P, B33, C13(x), C33(x), C43(x), C53(x), C83(x), C93(x)
Bezeichnung Wert
Betriebsdruck maximal bar 6
Kesseltemperatur maximal °C 85
Zulässige Brennstoffe
Erdgas (Propan)
Gasdurchsatz maximal m³/h 7,7
Kondensatmenge bei 50/30°C l/h 5,5
Wasserinhalt Kessel 10,7
Nennwassermenge (DT=10K) m³/h 6,9
Nennwassermenge (DT=15K) m³/h 4,6
Nennwassermenge (DT=20K) m³/h 3,4
Kesselpumpe integriert
Nein
Restförderdruck Gebläse Pa 156
Mischventil integriert
Nein
Umschaltventil Heizung / TWW integriert
Nein
Geräusche dB(A) 46
Bezeichnung Wert
Nennheizleistung 80/60°C von kW 13,1
Nennheizleistung 80/60°C bis kW 75
Nennheizleistung 50/30°C von kW 14,4
Nennheizleistung 50/30°C bis kW 80
Nennwärmebelastung kW 77
Norm-Nutzungsgrad nach DIN4702-8 bei 75/60°C % 99,6
Betriebsweise
modulierend
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Hinweis:

  • Für Wartungsarbeiten muss ein seitlicher Abstand von mind. 30 mm eingehalten werden.
  • Vor der Montage muss sichergstellt werden, dass das beiligende Befestigungsmaterial für den Wandaufbau geeignet bzw. die Wand tragfähig ist.

Bildlegende
1 Zuluft/Abgas mm Ø160/110
2 Gasversorgung mm Ø22
3 Vorlauf AG G2"
4 Kondensatablauf mm Ø 32
5 Rücklauf AG G2"
6 Wandaufhängung (Dübelgröße) mm Ø10
7 Siphon (Kondensatschlauch) mm Ø 25
8 Kesselanschlussstück (Optional) mm Ø160/110
9 Reduktion (Optional) mm Ø160/110 auf Ø150/100
10 Bogen konzentrisch (Optional) mm Ø150/100

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Anforderungen an das Heizungswasser
  • Das Heizungswasser muss der ÖNORM H5195-1 oder vergleichbaren lokalen Vorschriften entsprechen
  • Unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben (farblos, klar, ohne Ablagerungen)
  • Das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max 25 μm)
  • Der pH-Wert (25 °C) muss bei 8,5 ± 0,5 liegen
  • Es darf kein Sauerstoffeintrag in das Heizungswasser erfolgen (max 0,02mg/l)
  • Bei nicht diffusionsdichten Anlagenkomponenten muss das Gerät durch eine Systemtrennung vom Heizkreis abgekoppelt werden (Plattenwärmetauscher)
Zulässige Wasserhärte im Verhältnis zur Füllwassermenge
  • Aus Diagramm ermitteln, ob Maßnahmen zur Wasseraufbereitung erforderlich sind
  • Die zulässige Wasserhärte ist von der Füll- und Ergänzungswassermenge abhängig
    • Liegt der Schnittpunkt der Wassermenge mit der gegebenen Wasserhärte unterhalb der Grenzkurve muss das Wasser nicht aufbereitet werden
    • Liegt der Schnittpunkt der Wassermenge mit der gegebenen Wasserhärte oberhalb der Grenzkurve ist eine Aufbereitung erforderlich
Schäden am Gerät durch ungeeignetes Füllwasser
  • Korrosionsbildung und Ablagerungen können die Anlage beschädigen
  • Anforderungen an das Heizungswasser und die örtlichen Vorschriften beachten

Die Fa. bösch empfiehlt die Entsalzung des Füll- und Ergänzungswassers (Entfernen aller Kationen und Anionen):
Gewähr für den problemfreien Betrieb bietet eine Entsalzung des Wassers

  • Aufgrund entzogener Inhaltsstoffe werden Ausfällungen und Steinbildung vermieden
  • Entsalztes Wasser besitzt eine geringere elektrische Leitfähigkeit (Korrosionsangriffen wird somit präventiv begegnet)
  • Auch Neutralsalze wie Chloride, Sulfate und Nitrate, die in bestimmter Konzentration und Zusammensetzung auch üblicherweise nicht korrodierende Materialien angreifen können, werden durch die Entsalzung entfernt
  • Bei entsalztem Wasser kann ein höherer Sauerstoffeintrag, der z. B. bei der Erstbefüllung des Systems entsteht, toleriert werden

Nach einer Entsalzung und einige Wochen nach Inbetriebnahme ist eine Überprüfung und gegebenenfalls eine Anpassung des pH-Wertes durchzuführen


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