Familie Mayer vor ihrer bösch Pelletheizung im Heizraum

Einfamilienhaus Mayer, NOE

Nach 30 Jahren endet das tägliche Holznachlegen

Mehr als 30 Jahre lang gehörten Holzmachen und tägliches Nachlegen zum Alltag von Melanie und Martin Mayer. Für ihr Haus aus dem Jahr 1970 entwickelte bösch eine komfortable Pelletanlage. Die neue Heizzentrale versorgt 220 m² gleichmäßig mit Wärme und bindet auch die bestehende Solaranlage ein.

Mehr Komfort im Alltag

Mehr als 30 Jahre lang heizten Melanie und Martin Mayer ihr Haus mit Holz. Rund 20 Kubikmeter mussten sie jedes Jahr beschaffen, verarbeiten, lagern und mehrmals täglich nachlegen. Das kostete viel Zeit und wurde körperlich zunehmend anstrengend.

Als die Heizung aus dem Jahr 1992 ersetzt werden sollte, suchte die Familie eine Lösung, die zum Haus aus dem Jahr 1970 passt. Eine Wärmepumpe war aufgrund der Gebäudesubstanz und des kleinen Innenhofs keine sinnvolle Option. Die Pelletheizung erwies sich dagegen als optimale Lösung: Sie nutzt erneuerbare Energie, arbeitet automatisch und versorgt das Haus zuverlässig mit Wärme.

Die bösch Pelletheizung versorgt rund 220 Quadratmeter Wohnfläche automatisch und zuverlässig mit Wärme. (li) Das Vario-Sacksilo mit 6,3 Tonnen Fassungsvermögen ermöglicht die automatische Versorgung der Pelletheizung. (re)

Pelletheizung, Speicher und Solaranlage im Zusammenspiel

bösch plante eine abgestimmte Anlage mit einer Pellet-Heizzentrale PEO-S, einem 700-Liter-EMMA-Systemspeicher und einem Vario-Sacksilo für 6,3 Tonnen Pellets. Auch die bestehende Solaranlage mit sechs Quadratmetern Fläche wurde eingebunden. Sie unterstützt nun nicht nur die Warmwasserbereitung, sondern auch die Heizung.

Die neue Anlage versorgt rund 220 Quadratmeter Wohnfläche über zwei Heizkreise mit gleichmäßiger Wärme. Im ersten Betriebsjahr benötigte die Familie lediglich 5.000 Kilogramm Pellets.

Der größte Gewinn zeigt sich jedoch im Alltag: kein tägliches Nachlegen, kaum Schmutz und deutlich weniger körperliche Arbeit. Auch der Wartungsaufwand bleibt gering – der Aschebehälter musste in den ersten zehn Monaten nur einmal geleert werden.

„Früher hat uns das Heizen jeden Tag viel Arbeit abverlangt. Heute ist es im ganzen Haus gleichmäßig warm, und wir müssen uns kaum noch darum kümmern. Diese Entlastung würden wir nicht mehr missen“, sagt Melanie Mayer.

Gemeinsam mit dem Installateur entstand innerhalb weniger Tage eine Heizlösung, die vorhandene Technik sinnvoll nutzt und den Alltag der Familie spürbar erleichtert. So wird aus einer notwendigen Modernisierung ein langfristiger Gewinn an Komfort.

Die beiden Heizkreise verteilen die Wärme bedarfsgerecht im gesamten Haus. (li) Der EMMA-Systemspeicher bindet die bestehende Solaranlage ein und unterstützt die gleichmäßige Wärmeversorgung im Haus. (re)

Übersicht über das Projekt

Projekt Heizungsmodernisierung Familie Mayer
Gebäudeart Einfamilienhaus, Baujahr 1970, rund 220 m²
Standort Feuersbrunn, Niederösterreich
Umsetzung Juli 2025
Frühere Heizung Allesbrenner für Holz und Koks, Baujahr 1992
Früherer Verbrauch Rund 20 m³ Holz pro Jahr
Pelletverbrauch Rund 5.000 kg im ersten Betriebsjahr
Solaranlage Bestehend, 6 m², nun auch zur Heizungsunterstützung
bösch Lösungen Pelletsheizung PEO-S mit 20 kW
Systemspeicher EMMA mit 700 l
Sacksilo Vario mit 6,3 t Fassungsvermögen