Familie Fink gemeinsam mit Energieberater Michael Braun vom Energieinstitut Vorarlberg vor der installierten bösch Luft-Wärmepumpe MOZART beim Mehrfamilienhaus in Wolfurt. | © VOL.AT / Laura Schwärzler

Einfamilienhaus Fink, VO

Wärmepumpe im Altbau: Familie Fink zieht positives Fazit

Ein Einfamilienhaus aus den 1960er-Jahren in Wolfurt zeigt, dass moderne Wärmepumpentechnologie auch im Altbau zuverlässig funktioniert. Familie Fink entschied sich im Sommer 2025 für eine neue Heizlösung und setzt seither auf die Luft-Wärmepumpe MOZART mit natürlichem Kältemittel R290 von bösch.

Das Gebäude mit rund 280 m² Wohnfläche wurde zuvor etwa zwanzig Jahre lang mit einem Pelletkessel beheizt. Für die nächste Heizgeneration entschied sich Familie Fink gemeinsam mit ihrem Installateur Hx3 HLKS TECH aus Schwarzach für eine Luft-Wärmepumpe von bösch. Installiert wurde die MOZART Wärmepumpe R290. Sie übernimmt Heizung, Warmwasserbereitung und im Sommer auch die Kühlung des Gebäudes. „Uns war wichtig, dass wir ein Produkt eines heimischen Anbieters einsetzen“, sagt Ernst Fink. „Die Berechnungen haben gezeigt, dass die MOZART für unser Haus sehr gut passt.“

Entscheidung mit guter Vorbereitung

Vor der Umstellung informierte sich die Familie intensiv über mögliche Heizsysteme. Neben Gesprächen mit Bekannten spielte die Beratung durch das Vorarlberger Energieinstitut eine wichtige Rolle. Zusätzlich testete die Familie im Vorfeld die notwendige Vorlauftemperatur: Die Temperatur der bestehenden Heizung wurde schrittweise reduziert. „Das Haus blieb trotzdem angenehm warm. Damit war für uns klar, dass eine Wärmepumpe funktionieren kann“, erinnert sich Ernst Fink.

Die Außeneinheit der Wärmepumpe fügt sich unauffällig in den Garten des Einfamilienhauses ein.

Installation mit minimalen Eingriffen

Die Umstellung auf die Wärmepumpe erfolgte im Juli 2025. Am Gebäude waren nur wenige Anpassungen notwendig. Ein Leitungskanal verbindet das Außengerät im Garten mit dem Heizraum im Keller. Durch den Wegfall des Pelletlagers entstand zusätzlicher Platz im Keller. Die bestehende Wärmeverteilung blieb unverändert: Radiatoren und Fußbodenheizung werden weiterhin über zwei getrennte Heizkreise betrieben. Eine vorhandene Solaranlage beheizt im Sommer den Pool. Zusätzlich ist die Anlage mit der Photovoltaikanlage des Hauses verbunden. Mit 11 kWp Leistung und Stromspeicher unterstützt sie den Betrieb der Wärmepumpe und erhöht den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms.

Effizienter Betrieb im Alltag

Mit der neuen Heizlösung hat sich der Alltag der Familie deutlich vereinfacht. Während die Pelletheizung regelmäßige Arbeiten wie das Entleeren der Asche erforderte, arbeitet die Wärmepumpe weitgehend automatisch. Über die bösch App kann Familie Fink jederzeit auf wichtige Betriebsdaten zugreifen. „Wir sehen sofort, wie die Anlage arbeitet und können alles bequem vom Sofa aus kontrollieren“, sagt Brigitte Fink. Auch die Geräuschentwicklung ist sehr gering. Obwohl sich der Heizraum direkt unter dem Wohnzimmer befindet, arbeitet die Anlage kaum hörbar.

Blick in den Heizraum: Pufferspeicher und Hydraulik der modernisierten Heizungsanlage. Der Wärmepumpenmanager steuert Heizung, Warmwasser und Kühlfunktion der Anlage.

Übersicht über das Projekt

Projekt Heizungsmodernisierung EFH Familie Fink
Gebäude Einfamilienhaus, Baujahr 1960er
Installateur Hx3 HLKS TECH, Schwarzach
Installierte bösch Lösung Luft-Wasser-Wärmepumpe MOZART mit Wärmepumpenmanager
Systemintegration PV-Anlage 11 kWp mit Stromspeicher
Technische Highlights Wärmepumpe mit R290 Kältemittel, Kühlfunktion, Fernwartung, App-Steuerung