PelletHeizung

Heizen mit Holzpellets

Die Pelletheizung zählt zu den effizientesten und komfortabelsten Formen der Biomasseheizung. Sie nutzt genormte Holzpellets als Brennstoff und ermöglicht eine automatisierte, nachhaltige Wärmeversorgung für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

Im Zuge der Initiative „Raus aus Öl und Gas“ gewinnt das Heizen mit Pellets in Österreich zunehmend an Bedeutung. Pelletheizungen werden von Bund und Ländern gefördert und stellen eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu fossilen Heizsystemen dar.

Moderne Pelletkessel sind in unterschiedlichen Leistungsgrößen erhältlich und können sowohl im Neubau als auch bei der Heizungsmodernisierung eingesetzt werden. Dank automatischer Brennstoffzufuhr, elektronischer Verbrennungsregelung und hoher Wirkungsgrade bieten sie einen Bedienkomfort, der mit Öl- oder Gasheizungen vergleichbar ist.

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Pelletheizung – von der Funktionsweise über Kosten und Fördermöglichkeiten bis hin zu Wartung und Betrieb.

Nahaufnahme von Holzpellets mit einer Schnecke aus Metall, die zur Förderung der Pellets verwendet wird.
Komfortabel heizen, natürlich und lokal

Hoher Heizkomfort mit moderner Pelletheizung

Eine moderne Pelletheizung arbeitet weitgehend automatisch und bietet einen Bedienkomfort, der mit Öl- oder Gasheizungen vergleichbar ist. Holzpellets eignen sich besonders gut für automatische Heizzentralen, da sie genormt, lagerfähig und gleichmäßig dosierbar sind.

Moderne Pelletkessel verfügen über:

  • automatische Brennstoffzufuhr
  • elektronische Verbrennungsregelung
  • selbsttätige Zündung
  • automatische Rost- und Wärmetauscherreinigung
  • komfortable Ascheentnahme

Durch die optimierte Verbrennung wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht und der Brennstoff effizient genutzt. Das reduziert den Pelletverbrauch und sorgt für stabile Betriebskosten.

In Kombination mit einem geeigneten Pufferspeicher entsteht ein zuverlässiges und komfortables Heizsystem für Neubau und Sanierung.

Aufbau einer Pelletheizung – ein Blick hinter die Technik

7"-Touch-Display für eine einfache Bedienung
Großzügige Aschebehälter ermöglichen eine einfache und bequeme Entleerung
Isolierte Reinigungstür für höchste Wärmedämmung
Automatischer Schieberost befördert Verbrennungsrückstände in die Aschebehälter
Drehzahlgeregeltes Saugzuggebläse sorgt für die exakte Luftmenge bei der Verbrennung
Pelletbehälter mit automatischer Pelletförderung und integrierter Schalldämmung
Automatische Zündung mittels Heißluftgebläse
Mehrkreis-Wärmetauscher für einen maximalen Kesselwirkungsgrad
3D-Illustration vom Aufbau der Pellet-Heizzentrale PEO von bösch

Häufige Fragen zur Pelletheizung

Eine Pelletheizung arbeitet vollautomatisch und nutzt Holzpellets als genormten Brennstoff. Bei modernen Systemen werden die Pellets über eine Förderschnecke oder ein Saugsystem vom Lagerraum zum Pelletkessel transportiert.

In der Brennkammer erfolgt die automatische Zündung. Sensoren wie Lambdasonde und Abgastemperaturfühler überwachen den Verbrennungsprozess und sorgen für eine effiziente und emissionsarme Wärmeerzeugung.

Die erzeugte Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem abgegeben. Die integrierte Regelung passt die Leistung automatisch dem aktuellen Wärmebedarf an.

Die Kosten einer Pelletheizung hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Leistungsgröße des Pelletkessels
  • Lager- und Fördersystem
  • Pufferspeicher
  • Installationsaufwand
  • Förderhöhe

In der Anschaffung liegt eine Pelletheizung häufig über fossilen Heizsystemen. Langfristig profitieren Betreiber jedoch von stabileren Brennstoffpreisen und attraktiven Förderprogrammen in Österreich – insbesondere beim Umstieg von Öl oder Gas.

Eine genaue Kostenberechnung erfolgt im Rahmen einer individuellen Planung.

Beim Wechsel auf eine Pelletheizung sind insbesondere folgende Punkte relevant:

Heizraum:
Der bestehende Heizraum kann in vielen Fällen weiter genutzt werden. Die Aufstellung muss den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Kamin:
Die Eignung des vorhandenen Kamins sollte vom Rauchfangkehrer geprüft werden.

Pelletlager:
Ein geeigneter Lagerraum oder ein alternatives Lagersystem ist erforderlich. In vielen Fällen kann ein ehemaliger Öllagerraum umgenutzt werden.

Zufahrt:
Bei loser Pelletlieferung sollte die Zugänglichkeit für einen Silotankwagen gewährleistet sein.

Moderne Pelletkessel verfügen über automatische Reinigungsmechanismen. Dennoch sind regelmäßige Wartungsarbeiten notwendig:

  • Aschebehälter entleeren (abhängig vom Verbrauch)
  • Brennraumkontrolle in regelmäßigen Intervallen
  • jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb
  • jährliche Reinigung des Lagerraums

Eine fachgerechte Wartung trägt zur Effizienz, Betriebssicherheit und Langlebigkeit der Anlage bei.

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Pelletlager und Beschickungssysteme

Sonden-Saugsystem (Pellet Saugsystem)

Ein Sonden-Saugsystem für Pelletheizungen sorgt für den vollautomatischen Transport der Holzpellets vom Pelletlager zum Heizkessel. Flexible Saugschläuche und eine oder mehrere Saugsonden entnehmen die Pellets gleichmäßig aus dem Lagerraum und befördern sie über ein Rohrsystem zuverlässig zum Kessel.

Dieses Pellet-Saugsystem eignet sich besonders für größere oder verwinkelte Lagerflächen. Es arbeitet bedarfsgerecht, effizient und gewährleistet eine kontinuierliche Brennstoffversorgung Ihrer Pelletheizung – vollautomatisch und wartungsarm.

Pellet-Maulwurf (Saugsondensystem)

Der sogenannte Pellet-Maulwurf ist eine spezielle Variante des Sonden-Saugsystems. Er wird von oben in das Pelletlager eingesetzt und bewegt sich automatisch durch den gesamten Lagerraum. Dadurch wird das Lagervolumen optimal genutzt und die Pellets werden nahezu vollständig entnommen.

Vorteile des Pellet-Maulwurfs:

  • maximale Ausnutzung des Pelletlagers
  • einfache Montage
  • ideal für rechteckige Lagerflächen
  • vollautomatischer Betrieb

Diese Lösung eignet sich besonders für Neubau und Sanierung, wenn ein effizienter und platzsparender Pellettransport gefragt ist.

Schnecken-Saugsystem (Pellet Fördersystem mit Schnecke)

 

Das Schnecken-Saugsystem für Pelletheizungen kombiniert zwei bewährte Fördertechnologien: eine mechanische Förderschnecke und ein Vakuum-Saugsystem.

Zunächst transportiert die Pellet-Förderschnecke die Holzpellets aus dem Lagerraum zu einer Übergabestation. Von dort werden sie über ein Saugsystem weiter zum Heizkessel befördert. Dieses kombinierte Pellet Fördersystem ist besonders flexibel einsetzbar und eignet sich auch bei größeren Distanzen zwischen Lager und Heizraum.

Vorteile:

  • zuverlässige Brennstoffzufuhr
  • hohe Betriebssicherheit
  • flexible Leitungsführung
  • ideal bei komplexeren Grundrissen

Sacksilo für Pelletheizungen

Ein Sacksilo für Pellets ist die ideale Lösung, wenn kein gemauerter Pelletlagerraum vorhanden ist. Besonders bei Sanierungen wird diese Variante häufig eingesetzt.

Der flexible Gewebesilo wird im Keller, Nebenraum oder Technikraum aufgestellt und per Silotankwagen befüllt. Das integrierte Saugsystem transportiert die Pellets automatisch zum Heizkessel.

Vorteile des Sacksilos:

  • kein baulicher Lagerraum notwendig
  • schnelle und saubere Montage
  • flexibel platzierbar
  • ideal für Pelletheizung im Altbau

Pellet-Box (Kompaktlösung für geringen Brennstoffbedarf)

Die Pellet-Box ist eine kompakte und kostengünstige Lösung für Haushalte mit geringem Wärmebedarf. Sie fasst bis zu 500 kg Holzpellets und wird manuell mit Sackware befüllt.

Eine integrierte Saugsonde übernimmt den automatischen Transport der Pellets zum Heizkessel. Damit eignet sich die Pellet-Box besonders für kleinere Gebäude oder Übergangslösungen.

Vorteile:

  • platzsparend
  • geringe Investitionskosten
  • einfache Installation
  • ideal bei begrenztem Platzangebot

Pelletheizungen von bösch

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